Mängel im Prüfungsverfahren

Immer wieder gibt es Mängel in Prüfungssituationen, für die ein Studierender nichts kann und auf die er keinen Einfluss hat. 

Diese Probleme und Mängel führen zum Teil zu schlechten Noten oder zum Nichtbestehen, manchmal wird die Prüfung nicht durchgeführt…

In jedem Fall müssen solche Mängel sofort mitgeteilt werden, um den Prüfungsversuch vielleicht doch noch zu retten.

Verfahren

  •  Kontakt zu anderen betroffenen Kommilitonen der EDU aufnehmen, am besten Namen und Emailadresse notieren. Nur so ist das Ausmaß der Betroffenen abschätzbar und wir können alle später kontaktiveren.
  • Den Mangel umgehend an die Fachschaft (z.B. über info@lehrertum.de oder persönlich an Fachgruppenleiter) melden. Diese sind mit dem Verfahren, den Möglichkeiten und meist auch früheren Problemen in den meisten Fällen vertraut. Wir helfen also dabei, die Angelegenheit weiter zu verfolgen.
  • Oftmals gibt es eine schnelle und unkomplizierte Lösung durch Gespräche mit den Prüfenden und die Angelegenheit klärt sich schnell auf oder es wird eine unbürokratische Lösung gefunden.
  • Falls nicht, so wird in einem entsprechenden Formular gemeinsam mit den betroffenen Studierenden das Problem festgehalten sowie ein Lösungsvorschlag formuliert und an die entsprechenden Gremien weitergeleitet.
  • Unabhängig davon, ob der Fall geklärt wurde oder nicht, muss das Anliegen dokumentiert werden. Die Fachgruppenleitung füllt dazu das Formular „Antrag auf Klärung von Mängeln im Prüfungsverfahren“ aus und reicht es bei der Schriftführung des zuständigen Prüfungsausschusses ein. 
  • Lässt sich die Angelegenheit nicht zur Zufriedenheit der Studierenden klären, so wird der Antrag dem Prüfungsausschuss vorgelegt, welcher die Angelegenheit weiter verfolgen und die betroffenen Studierenden über das Ergebnis informiert.

Was ist eine solche Störung?

Es muss eine gravierende Störung im Prüfungsverfahren vorliegen. Maßgeblich ist die Sicht eines „normal empfindsamen“ Studierenden. 

Zur Nachverfolgung ist auch eine objektive und nachvollziebare Problematik zu schildern. Entsprechende Nachweise sollten idealerweise direkt zur Verfügung gestellt werden. 

Wichtig ist auch, ob Sofortmaßnahmen getroffen wurden (z.B. eine spontane Schreibzeitverlängerung)

Beispiele für gravierende Probleme sind:

  • Prüfender ist nicht erschienen
  • es gab nicht ausreichend Angaben
  • Minusgrade im Hörsaal, weil die Heizungen ausgefallen sind
  • anhaltender Baulärm
  • ständige Unruhe im Prüfungsraum
  • Feueralarm (auch während einer Prüfung muss sofort der Raum verlassen werden!)
  • die Prüfungszeit war abweichend von der Studiensatzung zu kurz
  • In der Prüfung waren Angaben gravierend falsch oder unvollständig

Je nach Problem kann dann gemeinsam mit dem Prüfenden bzw. im Prüfungsausschuss eine angemessene Lösung gesucht und oftmals auch gefunden werden.